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DER MARSCH

Der Marsch

 

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Enter Hamlet

TEASER

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Drei Jahre Konzeptionsförderung

...gehen zu Ende. Wir bedanken uns bei allen Zuschauer*Innen und Performer*Innen, Mitarbeiter*Innen, allen Förderinstituten, Gastspielhäusern, Festivals und natürlich im besonderen Maße unseren Familien. Danke, dass ihr das ausgehalten habt.

Es waren gute Jahre. Hier der Presse-kurz-Rückblick:

2018_Dr. Faustus sucht das Glück

Falk Schreiber / Hamburger Abendblatt

"... indem die Hamburger Theatermacher Die Azubis, Christopher Weiß und Kai Fischer die Geschichte als Audiowalk über die Reeperbahn anlegen, schlagen sie aus der allzu naheliegenden Idee überraschende Funken. ... Das funktioniert, weil Weiß und Fischer ihr Konzept, mit verhältnismäßig einfachen Mitteln spektakuläre Theatererlebnisse zu kreieren, mittlerweile perfektioniert haben."

2018_Geister

Falk Schreiber/ Hamburger Abendblatt

" „Geister“ von Kai Fischer und Christopher Weiß, die als Die Azubis mittlerweile zu den Aktivposten der freien Hamburger Theaterszene zählen, beginnt als quasi-touristische Tour über das Gelände...Mit einem Schlag ist „Geister“ kein Spaziergang mehr, sondern Performance, Bühnengeschehen...Denn das können Fischer und Weiß: Orte mit minimalen Mitteln verwandeln, das Publikum einbinden, ohne es ins Stück zu zwingen, Theater­bilder skizzieren."

2019_Hase vs Igel als Klassenzimmerstück naturgemäß ohne Presse, wurde und ist durch Bewerbung und Mundpropaganda eingeladen zum Hauptsache Frei Festival 2020, zur Schwankhalle Bremen und nach Mühlheim.

2020_Enter Hamlet

Sören Ingwersen / Die deutsche Bühne

„... Komplizierte Fragen, die Christopher Weiß und Kai Fischer mit ihrem Projekt „Enter Hamlet“ ästhetisch ansprechend und gut zugänglich in den digitalen Raum stellen. Ein sehr geglücktes Experiment, bei dem neben der Erprobung neuer technischer und theatraler Möglichkeiten auch die gute alte Schauspielkunst nicht zu kurz kommt.“

Falk Schreiber / Hamburger Abendblatt

„Sehenswert: Theaterpremiere in einer Konferenz-App … „Enter_Hamlet“ entpuppt sich so als bislang viel schichtigstes Stück im Azubis-Repertoire.“

Angela Dietz / Godot

„.... Die Azubis haben mit diesem digitalen Kammerspiel nach Shakespeare die Möglichkeiten des Theaters in Zeiten der Pandemie ausgelotet und eine ebenso spannende wie amüsante Inszenierung geschaffen. Dabei klammern sie „bleischwere“ Themen wie Gewalt in der Familie nicht aus und lassen dem Zuschauer Raum für eigene Schlüsse.“

 

Der Marsch

Virtuell!

Der Marsch - eine künstlerisch nachhaltige Audioinstallation von Bürger*innen Bargteheides als Intervention im öffentlichen Raum zum Thema Erinnerungskultur.

Veranstalter: Die Theaterwerkstatt im Kleinen Theater Bargteheide e.V.

Am 01.05.2020 jährte sich einer der letzten Todesmärsche von ca. 200 KZ - Insassen aus dem Lager Neuengamme durch Bargteheide. Wir möchten ein Audiofeature mit einam Ensemble aus ca. 20 Bargteheider Bürger*innen entwickeln und aufnehmen. An einer Gedenksäule am Stadteingang können die Zuschauer*innen über einen QR Code auf das Handy diesen Audiotrack herunterladen. Der Audiowalk führt die Zuschauer*innen mittels Kopfhörer durch den Stadtraum Bargteheides den Originalweg des Todesmarsches entlang.

Die Zuschauer*innen hören historische Daten, gelesene Zeitzeugenberichte und setzten die historischen Fakten und Erlebnisberichte mit dem heutigen Stadtbild, bestimmten Orten und Wegen, in Verbindung. Zudem wird der Stadtraum zu einem Ort künstlerischer Auseinandersetzung. Gedanken, Gedichte, Wünsche, Visionen und Lieder von Bargteheider Bürger*innen thematisieren die Bedeutung, an die NS Zeit zu „erinnern“, sowie Wünsche und Träume für ein heutiges und zukünftiges Zusammenleben. Zum Beispiel: Eine Sängerin singt den Marsch, den die Lagerkapelle während des Todesmarsches gespielt hat und interpretiert ihn neu als Gedenkmarsch. Die Bürgermeisterin spricht über heutige Pflichten einer Stadt, Kinder reden über Zivilcourage, Schüler*innen des Bargteheider Gymnasiums sprechen einen Chor über aktuelle Gewaltnachrichten, Rassismus und Antisemitismus. Zeitzeugen berichten über die Entwicklung und ihre Wahrnehmung der heutigen Auseinandersetzung mit dem Thema „Erinnerung“. Welche Komponenten genau aufgenommen werden, wird mittel digitaler Kommunikation mit dem Kernensemble erörtert.

In der Überzeugung, dass „Erinnern“ stetiger Teil der Stadtkultur sein muss, um Missstände in der Gegenwart zu erkennen, geben wir die Möglichkeit, den Alltag für einen Moment zu unterbrechen. Wir geben Raum durch Kunst inne zu halten und sich der Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart zur Gestaltung der Zukunft bewusst zu werden.

Die Zuschauer*innen können den Audiowalk jeder Zeit einzeln und selbstständig begehen.

Gefördert durch den fonds soziokultur und die Amadeu Antonio Stiftung

 

Enter Hamlet _ ZOOM_Premiere

https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/die-folgen-der-zwangsvereinzelung 30.05.2020

Die deutsche Bühne / Text: Sören Ingwersen

„... Die ausgeklügelte Live-Schaltungs-Regie fügt dabei die verschiedenen Spielräume, Darstellungstechniken und Bedeutungsebenen geschickt zusammen. Und wenn Hamlet seine Mutter einfach stummschaltet und seinem Onkel eine digitale Comic-Nase wachsen lässt, wird ohren- und augenfällig, wie sehr das Medium die Botschaft formt, verbiegt oder unterdrückt....Komplizierte Fragen, die Christopher Weiß und Kai Fischer mit ihrem Projekt „Enter Hamlet“ ästhetisch ansprechend und gut zugänglich in den digitalen Raum stellen. Ein sehr geglücktes Experiment, bei dem neben der Erprobung neuer technischer und theatraler Möglichkeiten auch die gute alte Schauspielkunst nicht zu kurz kommt.“

Hamburger Abendblatt / Text: Falk Schreiber _ 02.06.2020

„Sehenswert: Theaterpremiere in einer Konferenz-App … „Enter_Hamlet“ entpuppt sich so als bislang vielschichtigstes Stück im Azubis-Repertoire.“

 

https://godot-hamburg.de/enter-hamlet-ein-digitales-familiendrama/ 30.05.2020

Godot / Text: Angela Dietz

„...Die Schauspieler wechseln hochkonzentriert die Ebenen von Shakespeare- und Gegenwartstext sowie die Geschlechtsrollen und suggerieren überzeugend den nicht vorhandenen Raum. ... Die Azubis haben mit diesem digitalen Kammerspiel nach Shakespeare die Möglichkeiten des Theaters in Zeiten der Pandemie ausgelotet und eine ebenso spannende wie amüsante Inszenierung geschaffen. Dabei klammern sie „bleischwere“ Themen wie Gewalt in der Familie nicht aus und lassen dem Zuschauer Raum für eigene Schlüsse.“

 

Enter Hamlet – 
ein digitales Familiendrama
 
In einem Monitorfenster sieht man Polonius, wie er das Verzehren seines Frühstückseis zelebriert, in dem anderen betrachtet Ophelia rote Tropfen in der Badewanne. Während Hamlet sich im Schweigen übt, verlieben sich Gertrude und Claudius, der neue Stiefvater, am heimischen Herd. Auf einmal eine WhatsApp-Nachricht: „Hamlet, hier spricht dein Vater. Räche mich!“ Aus den familiären Verstrickungen gibt es kein Entkommen vor Manipulation, Missbrauch und Gewalt. Am Ende sind alle Tod.
 
LEGO Hamlet
 
Mit Enter Hamlet reagieren Die AZUBIS auf die aktuelle Situation, auf Isolation und Überforderung in der Familie, auf häusliche Gewalt, auf die Konjunktur der Videokonferenzen und das digitale Rauschen. Sie verlegen den Klassiker in den virtuellen Raum und erforschen zwischen Zoom Galerie und Chatverlauf die Schnittstelle der aktuellen Situation mit dem fiktivem Drama „Hamlet", in dem die schwelenden Konflikte im hermetisch abgeschlossenen Schoß der (Königs-)Familie in einem Amoklauf enden.
Das Projekt ist explizit für die Video-Konferenz inszeniert. Die AZUBIS erforschen den virtuellen Raum mit Erzähl- und Objekttheater, Interaktion, Trash und Poesie und suchen nach Möglichkeiten und Begrenzungen des neuen Kunstmediums.
 
Maximal 20 Personen pro Aufführung.
Sie gehen nicht ins Theater, also ziehen Sie sich schick an!
Weitere Verhaltensregeln folgen nach Eingang der Ticketüberweisung.

 

Premiere: 29. Mai 2020, 21 Uhr
Weitere Vorstellungen: 30. Mai und 3.+4.+5. Juni 2020, jeweils 21 Uhr
 
Künstlerische Leitung  Die AZUBIS: Kai Fischer und Christopher Weiß
Gast  Lisa Apel
Dramaturgie  Kaja Jakstat
Technik Andreas Albrecht
 
Tickets über das Lichthof-Theater 
 
Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg
 

Wir performen beim Hauptsache Online!

Mittwoch, 01. April 2020


15:00 Die AZUBIS SPEZIAL – zur aktuellen Lage der darstellenden Künste.

Eine szenische Miniatur zwischen Klorolle und Streaming Portal.

Sagt allen Bescheid! Kommt rum, wollte ich schon sagen ...

Und wascht euch die Hände!

 

Und dann: Hamlet - ein Streamingdrama

jeden Monat ein szenisches Experiment mit Streaming und Hamlet.

Im Lichthof lab.

Kein Theater. Streaming. Also macht euch schick.

Mehr in Kürze.

Foto Imke Lass

 

Kunst und Corona.

Wir bleiben sichtbar.

Ein Video aus der freiZEICHEN-Reihe von 2015.

Heute undenkbar? Was meint ihr?

freiZEICHEN # 1

Auf ein Drittes!

Unser drittes Klassenzimmer-Kindertheater-Stück!

Hase vs Igel

TRAILER

Der legendäre Wettlauf zwischen Hase und Igel ist lange entschieden: der Igel hat den Hasen mit einem Trick überlistet und der Hase ist in den Tod gerannt.
Doch wer ist eigentlich Gewinner und Verlierer? Warum ist der Hase nicht einfach stehen geblieben und kann der Igel überhaupt ein Gewinner sein?
Jahre später treffen sich der Sohn des verstorbenen Hasen und der Sohn des Igels wieder – es soll ein Rückkampf stattfinden, die Söhne sollen das Rennen ihrer Väter noch einmal austragen und eine endgültige Entscheidung herbeiführen.

Wer ist wer?

Zwei Spieler betreten das Klassenzimmer und entfalten mit Musik, Live-Animation und den Mitteln des Erzähltheaters die Fabel von Hase und Igel – poetisch, interaktiv und humorvoll. Im rasanten Wechsel der Darstellungsmittel wird der legendäre Wettkampf aus immer neuen Perspektiven beleuchtet und verhandelt. Dabei springen die Spieler fließend zwischen theatralem Vor-Spiel und der direkten Kommunikation mit den Zuschauern und verwickeln diese in die Auseinandersetzung: Die Schüler*innen werden in das Geschehen einbezogen und immer wieder herausgefordert, Stellung zu beziehen.
Aber worum geht es bei dem Wettstreit überhaupt? Ums Gewinnen für die Ehre? Um den Spaß? Und wie fühlt sich der Verlierer? Wäre eine Welt ohne Wettstreit nicht viel schöner? Als Mitglieder einer Gesellschaft, die durch die Mechanismen des Wettbewerbs geprägt ist, wollen wir mit den Schüler*innen der Bedeutung von Gewinnen und Verlieren auf den Grund gehen.

WO? Die Aufführungen finden direkt im Klassenzimmer statt.
WANN? Wir stimmen den Aufführungstermin mit Ihnen individuell ab. Termine im Herbst 2019 möglich.
FÜR WEN? Eine Schulklasse der Jahrgänge 4 - 6
WIE LANGE? ca. 60 Minuten (zuzügl. Auf- und Abbau)
KONTAKT: Caroline Heinemann

kindertheater@dieazubis.de